Geschwüre
Naturheilanwendungen
Der gut Rat: bei Geschwüren, schlecht verheilten Wunden, eitrigen Zellgewebsentzünd- ungen (Phlegmone) sowie Bläschen oder Pusteln die zur Geschwürbildung neigen:Die einwandfreien, nicht angefaulten, frischen, eher tiefliegenden (inneren) Weißkohl-blätter müssen frei von Erdteilchen sein. Vor der Anwendung werden ein bis zwei frische Blätter mit lauwarmen Wasser abgespült und zwischen zwei sauberen Tüchern leicht abgetrocknet. Nun entfernt man durch Herausschneiden alle starken Blattrippen und walzt die verbleibenden Blatteile mit einer runden sauberen Flasche oder Nudelwalker gut weich. Man kann mehrere so vorbereitete Blatteile auf die zu behandelnde Körperstelle auflegen und befestigt das ganze nicht zu straff mit einem Verband.
Bei Geschwüren oder schlecht verheilten Wunden, die durch die Einwirkung der Blattauflagen nun aufbrechen, so daß sich eine eitrige Masse ergießt, sorge man für einen gut aufsaugenden Umschlag. Auch dieser darf nicht straff angelegt werden, da sonst arge Schmerzen entstehen. Die Erneuerung der Blattauflage erfolgt am besten morgens und abends. Bei jeweiligem Umschlagwechsel ist bei aufgebrochenen Wunden oder Geschwüren eine gründliche Wundreinigung mit verdünntem Weingeist vorzunehmen. Sehr empfehlenswert ist auch die Reinigung mit lauwarmen Kamillen-Tee. Die gebrauchten Blätter dürfen kein zweitesmal verwendet werden. Bei Bein- oder sonstigen Geschwüren bzw. schlecht heilenden Wunden werden die so geschilderten Blattauflagen ein-zweimal am Tage erneuert. Die Behandlung wird bis zur völligen Abheilung durchgeführt. Anfangs wird sich eine mehr oder weniger reichlich fließende, übelrichende Flüssigkeit absondern. Die Rötung und Schwellung geht in Folge zurück, das Bein oder die betreffende Körperstelle nimmt wieder eine normale Form und Farbe an, das aufgebrochene Geschwür oder die offene Wunde heilt sehr sauber zu. Rotlaufartige (erysipelartige) Entzündungen klingen ab!
Das Käsepappelkraut mit Wurzeln und Samen mit Gerstenmehl in Wasser gesotten, alles zu einem Brei zerstampft und am Schluß etwas Rosen-Öl daruntergemischt, ergibt warme Auflagen auf harte und entzündete Geschwüre und Beulen. Die Entzündung klingt ab, die Geschwüre oder Beulen erweichen und zerteilen sich, die Schmerzen verschwinden!
bei eiternde Geschwüre:
Gerstenkörner auf einer Herdplatte verbrannt, geben eine Asche zum Einstreuen auf fressende und eiternde Geschwüre!
Salbe:
Nehmen Sie eine feingeschnittene, zerdrückte Zwiebel, vermischen sie mit Honig und Essig zu einer salbenartigen Masse und legen diesen so entstandenen Brei auf Wunden und Geschwüre!
Salbe:
Aus dem Saft der Labkraut Pflanze, frisch gepflückt und sofort ausgepreßt, bereitet man, mit frischen Butter vermengt, eine sehr heilsame Salbe gegen hartnäckige Geschwüre. Die Salbe muß alle 3Stunden erneuert werden!
bei krebsartigen Geschwür:
Tägliche Auflagen mit Knoblauchtinktur als getränkten Wattebausch, oder reinem Knoblauchsaft. Der einmal gebrauchte Wattebausch darf kein zweitesmal verwendet werden!
Geben Sie Aloe Vera barbadensis Pflanzenextrakt 3mal 2Tropfen täglich unter die Zunge, Rest schlucken. Dazu nehmen Sie 2-3mal am Tag Aloe Vera Gel zum Auftragen auf Geschwüre und Geschwülste!
läßt Geschwüre zeitigen:
Die noch grünen Beeren des Wacholderbaumes zerstoßen und mit ungesalzener Butter zu einer Salbe vermengen und gleich an den erkrankten Stellen aufstreichen. Diese Anwendung muß öfters wiederholt werden!
bei schlecht heilenden Geschwüren:
Gehen Sie jeden Tag 10Min. lang, in ein Solarium. Insgesamt sollten Sie diese UV-Bestrahlungen nicht öfters als 10-12mal durchführen!
Weitere Behandlungsmöglichkeiten: